Gute Vorsätze und eine positive Lebenseinstellung

Mit jedem weiteren Blatt, dass sich herbstlich verfärbt, verschwimmen auch die Erinnerung an den heißen Sommer und auch die Urlaubsgefühle, die man gerade noch hatte, verschwinden im Alltagsgewusel.

 
Vor vier Wochen haben mein Herzkönig und ich uns auf eine Irland-Rundreise begeben, doch bevor es losging waren wir Mitten im Alltag gefangen: Wir sind unserer Arbeit nachgegangen, haben uns unseren üblichen sportlichen Aktivitäten gewidmet und uns durch die unterschiedlichsten Alltagssituationen stressen lassen. Als wir dann zu unserem kleinen elftägigen Irland-Abenteuer aufgebrochen waren, haben wir an all diese Dinge gar nicht mehr gedacht, haben die Seele baumeln lassen und die Momente genossen, die uns der irische Sommer beschert hat, haben die imposanten landschaftlichen Spektakel beobachtet und haben einfach mal losgelassen. Man bekam das Gefühl der Freiheit, der Unabhängigkeit und einfach das Gefühl endlich mal durchatmen zu können. Die Dinge, die einen vorher belastet haben, die Listen, die zu Hause auf dem Schreibtisch abgearbeitet werden müssen und die elendigen Verpflichtungen, denen man immer wieder nachkommen muss, waren in diesen Momenten banal und unwichtig.

(386) - 13.08.2015 - Ring of Kerry - Aussichstpunkt
Nach ein paar Tagen der Entspannung und vieler neuer Eindrücke beginnt man sich jedoch wieder Gedanken zu machen – keine Gedanken, die einen unruhig werden lassen, sondern Gedanken, die einen das eigene Leben hier und da reflektieren lassen. Und das hat schon ein bisschen was von Silvestervorbereitung – gedanklich stellen sich schon die Listen mit „guten Vorsätzen“ zusammen, die man nach der Heimreise in sein Leben integrieren möchte: gesündere Lebenseinstellung, Freunde öfters anrufen, mehr und mehr den Moment genießen, sich hin und wieder etwas „quality time“ gönnen, etc. etc.
Und eigentlich finde ich das eine ganz schöne Idee. In Irland haben wir durch unsere Reiseführung auch etwas von der irischen Kultur und deren Lebenseinstellung erfahren können. So zum Beispiel, dass sich ihre gesamte Lebenseinstellung in dem Ausdruck „It could be worst!“ (Es könnte schlimmer sein) wiederspiegelt – und wenn man mal ehrlich ist, steckt da doch mehr als ein Funken Wahrheit drin! Es könnte immer alles etwas schlimmer sein als es tatsächlich ist. Doch oft ist es einfacher sich in etwas rein zu steigern und den Teufel an die Wand zu malen, anstatt aufzustehen, sich die Krone wieder aufzusetzen und einfach weiterzugehen.

(380) - 13.08.2015 - Ring of Kerry - Aussichstpunkt(884) - 15.08.15 - Cliffs of Moher
Und so wäre es doch schön, wenn man aus jedem Urlaub die schönen kulturellen Einstellungen mit in sein eigenes Leben webt: aus dem Irland-Urlaub werde ich mir also diese Einstellung zu Herzen nehmen, aus dem Italien-Urlaub nehme ich eine Brise temperamentvoller und entspannter Haltung, aus dem Frankreich-Urlaub gönne ich mir die lieblichen und genießerischen Momente und aus dem England-Urlaub die geselligen Pub-Abende – und schaut man sich das alles mal genauer an, wird daraus klar, dass es nur um eins geht – Lebe dein Leben wie du es möchtest, genieße es mit all den Kostbarkeiten, die es zu bieten hat, und sei glücklich – LEBE, LIEBE, LACHE!

(90) - 12.08.2015 - Irland - Waterford
Ein Motto für jeden Urlaub – ein Motto fürs Leben. Welche Urlaube und Urlaubsorte haben euch zu „gute Vorsätze nach der Heimreise-Listen“ inspiriert?

Eure Axinja

Werbung

Who the f*** is…Axinja?

Hallo und herzlich Willkommen!

Da wir uns noch nicht kennen, möchte ich mich und diesen hier entstehenden Blog vorstellen – um euch eine Idee davon zu geben was euch hier erwarten wird und um euch auch ein klein bisschen neugierig zu machen.
Mein Name ist Axinja, ich bin 25 Jahre alt und lebe mit meinem Herzkönig und meinem Hundemädchen irgendwo im Nirgendwo in Deutschland.
Ich interessiere mich für Mode, liebe alles was ein Hauch außergewöhnlich ist, schmöker gerne in Liebesromanen, singe lautstark zu meiner Lieblingsmusik, tanze leidenschaftlich gern, finde Disneyfilme einfach bezaubernd, habe ein fantasiereiches Kopfkino und… ich… bin einfach ich – mit all meinen Macken, Angewohnheiten und Spleens.

IMG_0394

Dennoch dreht sich mein Leben um viel mehr als das:
Oft schwirren mir die interessantesten, verrücktesten, lustigsten Gedanken im Kopf umher, drehen Pirouetten und hinterlassen einen kleinen glitzernden Schimmer, der mich tagtäglich auf eigene Art und Weise kleidet – mal bunt und verrückt, mal eintönig und ernst, mal leuchtend und ideenreich, mal außergewöhnlich und erfinderisch. Es sind die Gedanken, die mich prägen und mich ausmachen – kleine Puzzleteilchen, die mein Leben beeinflussen und formen.
Und genau um diese Puzzleteilchen soll sich dieser Blog drehen – um Erlebnisse, Erfahrungen, Ideen, alltägliche Begebenheiten, philosophische Gedankengänge, Fakten, Verständnis, und vieles mehr – die Themenbereiche sind da vielfältig – von Mode über Alltagserscheinungen hin zu unwichtigen Verrücktheiten.
Aber dieser Blog soll keine one-(wo)man-Show darstellen… Es soll vielmehr eine gemütliche Gedankenbörse sein, die verschiedene Aspekte des Lebens beleuchtet, inspiriert und vor allem von der Kommunikation zwischen mir und euch und euch untereinander lebt.
Ich hoffe, dass ich die Neugier in euch ein bisschen heraus kitzeln konnte und ihr Lust habt aktiv an der Gestaltung dieses Blogs teilzunehmen.
Herzlich Willkommen

Eure Axinja

Das erste Mal…

Der erste Freund, der erste Kuss, das erste Auto, der erste Job…
In einem Leben erlebt man so unglaublich viel und alle Dinge haben eins gemeinsam: irgendwann passieren sie zum ersten Mal. Die ersten Male sind aufregend: man ist nervös, die Hände sind schwitzig, der Mund trocken, das Herz rast, die Gedanken schwirren umher… Alles Dinge, die im ersten Moment vielleicht nicht so schön erscheinen, aber dann, dann kommt das prickelnde Gefühl im Bauch, die Vorfreude, die einem das Lächeln ins Gesicht zaubert und schließlich das stolze Gefühl etwas zum ersten Mal erlebt zu haben.

Diese Erlebnisse sind für jeden individuell und persönlich. Mit vielen ersten Malen verbindet man in Erinnerungen kleine Details, Gerüche und Berührungen – schöne Momente, die einem vorkommen als seien sie erst gestern passiert.

Ich persönlich bin ein Mensch, der sich gerne und oft an viele erste Male erinnert. Ganz besonders gerne denke ich an die Zeit zurück, in der ich meinen damaligen Freund und jetzigen Ehemann kennen gelernt habe. Diese Zeit ist von ersten Malen nur so geprägt: das erste Date, der erste Kuss, der erste Besuch zu Hause, das erste Mal mit Freunden ausgehen, etc. Er ist mein erster Freund, mein erster Verlobter und mein erster und letzter Ehemann:) und meine erste große Liebe (definitiv für immer) – die er sich aber seit fast vier Jahren mit einer anderen Person teilen muss – mit unserer kleinen süßen Hundedame Pinki. Auch dieses erste Mal schwirrt mir oft im Kopf herum: Ich hatte vor vier Jahren das Gefühl, dass sich in meinem Leben etwas ändern müsse und so kam ich auf die Idee einen Hund anzuschaffen. Zum einen, weil ich durch das Studium viel zu Hause arbeite und jemand treues gerne an meiner Seite haben mochte. So habe ich das Internet durchforstet und unsere Pinki auf der Homepage eines Tierheims gefunden. Es war Liebe auf den ersten Blick. Sofort musste das Tierheim besucht werden! Wir haben sie schon nach kurzer Zeit bei uns zu Hause gehabt und der erste Tag war so aufregend: der erste Morgen (wie hatte sie wohl in der neuen Umgebung geschlafen?), der erste Spaziergang, die ersten Begegnungen mit Freunden und Familie – mittlerweile sind wir ein Herz und eine Seele, erleben aber immer noch viele erste Male.

Natürlich darf man die ersten Male aus anderen Bereichen des Lebens nicht unterschlagen. Zum Beispiel das erste Konzert (Sasha – und ja, ich finde ihn immer noch toll), das erste Mal Sushi essen, der erste Urlaub mit Freunden, das erste Mal Busfahren (ja, wirklich! Damals für mich so aufregend, dass diese Geschichte gerne an Familienfeiern erzählt wird)… Die Liste ist endlos lang.

Ich finde, dass erste Male das Leben besonders gestalten. Sie bringen immer mal wieder Schwung in den manchmal schnöde werdenden Alltag. Manchmal muss man sich zu ersten Malen überwinden, manchmal genießt man sie, manchmal ist man vor Aufregung kaum zu halten.

Das aktuelle erste Mal lest ihr euch gerade durch, denn mein erster Blogeintrag ist geschrieben. Eine für mich aufregende Sache.
Begleitet mich also auf dem Weg voller erster Male, über die ich gerne berichten möchte 🙂

Eure Axinja

Das erste Mal...