VideoDiary

Ein paar weitere Impressionen aus meiner Woche findet ihr heute in meinem neuen VlogBlog.

 

Ich wünsche euch viel Spaß, würde mich über Kommentare, Anregungen, etc. sehr freuen und wünsche euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

verLIEBT II

Damit wars besiegelt – keiner brauchte etwas zu sagen: wir waren ein Paar…


Dieser Gedanke mit jemanden zusammen zu sein, war sehr schön und aufregend, denn eine Zeit lag vor mir, die mit vielen neuen Situationen verbunden war. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht und einem prickelnden Herzklopfen begann eine wunderschöne Beziehung, eine wunderschöne Freundschaft zwischen meinem damaligen Herzprinzen und mir.
Besonders aufregend war natürlich die erste Zeit als Paar: Wir beide waren in der Pubertät und waren dabei uns besser kennenzulernen. Und mit diesem Kennenlernen war es gar nicht so einfach, denn jeder möchte sich ja in einem guten Licht dastehen lassen, dem Gegenüber imponieren und gefallen. Und so purzelten die ein oder anderen unWahrheiten aus meinem verliebten Mund heraus:

Herzprinzessin: „Ja, Schatz, ich fahre sehr gerne Autoskooter!“
Herzkönig: „Super, dann können wir ja ein paar Runden drehen. Ich hol gleich mal ne Handvoll Chips!“

Herzprinzessin: „Wow…was für ein tolles Lied du da hörst…(NICHT)… und das klingt ja erst richtig gut auf VOLLER Lautstärke!“
Herzkönig: „Ja, das Lied ist der Oberhammer und warte… ich machs noch lauter, dann kommt der Bass erst so richtig raus!“

Aber zum Kennenlernen gehört nicht nur die Zweisamkeit, sondern auch die Gemeinschaft – die Freunde des jeweils anderen. Da wir auf die gleiche Schule gingen, kannten wir die Freunde bereits und weil auch alle sehr freundlich und offen waren, erweiterte sich der Freundeskreis einfach. Und so kam es, dass mein Herzkönig beim Tanzkurs alle zum Lachen brachte und die Pausen zum Highlight des Tages werden ließ. Doch wie es in der Schule so ist, gibt es immer mal ein paar „Freunde“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Gerüchteküche zum Brodeln zu bringen und recht schnell lernten wir damit umzugehen.

Kennenlernen im Teenager-Alter: das hieß natürlich auch, dass wir jede freie Minute miteinander verbringen wollten und so mussten unsere Eltern auch ein Stück weit dran glauben, denn ein Treffen ohne Führerschein und ohne regelmäßigen Busfahrplan ist auf dem Land schier unmöglich. Und so kam es, dass die Terminpläne unserer Eltern nun nicht mehr nur mit Abholzeiten bei Freundinnen, Schulveranstaltungen und eigenen Terminen voll waren, sondern auch mit regelmäßigen Fahrplänen von Herzprinzessin zu Herzprinz und von Herzprinz zu Herzprinzessin.
„Thank you for travelling with the Parent-Taxi!“

Aber nicht nur das Auto wurde beansprucht, sondern auch das Telefon, denn obwohl man sich in den Pausen gesehen hatte, sich nachmittags getroffen hatte, so war doch der Bedarf da, abends nochmal schnell (manchmal auch nicht so schnell) miteinander zu telefonieren und eventuell einen Film gemeinsam anzusehen und die wichtigsten Fakten zu besprechen. Ganz zu schweigen vom abendlichen „Gute-Nacht-Sagen“. Und wenn das Telefon mal von den Eltern in Anspruch genommen wurde, so musste das prepaid-Handy mit seinem fast aufgebrauchten Guthaben herhalten oder das quietschige „Ohoh“ von ICQ.
Aber egal auf welchem Weg es auch war, unsere Leben verschmolzen miteinander. Wir lernten unsere Freunde und Familien kennen, lernten über Hobbies und Freizeitaktivitäten, erkannten Macken und Angewohnheiten und lernten nicht nur den Partner, sondern auch uns selbst ein bisschen besser kennen.
Welche lustigen unWahrheiten sind euren verliebten Mündern entfleucht?

Eure Axinja

VideoDairy

Wir waren in dieser Woche unterwegs in Frankfurt und haben den samstägigen Feiertag mit Sarah Connor und Rea Garvey genossen 🙂 Darauf hatte ich mich sehr gefreut, denn das neue Album von Sarah Connor finde ich großartig – tolle Texte, schöne Melodien und dahinter eine starke Frau. Und Rea… dazu muss man ja schon fast gar nichts mehr sagen außer ‚fun-fucking-tastic‘ – wer also ein paar Impressionen sehen mag, sollte es sich gemütlich machen, Kerze an, sich schnell einen Kaffee holen und das Video starten!

Eure Axinja

Video Diary

Ein neuer Sonntag, ein neues Video 🙂

Und ich muss euch sagen… es macht uns sehr viel Spaß diese kleinen Videos zu drehen. Wenn wir unterwegs sind, versuchen wir noch „unbemerkt“ zu filmen, denn man kommt sich ja anfangs doch etwas seltsam vor, wenn Leute einen beobachten. Aber wir hatten viele lustige Momente, die wir euch vielleicht mal in den „Outtakes“ zeigen werden!

So, und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Wandern, im Kino und beim Shoppen!

 

Eure Axinja

Mein Wochenrückblick

Ein paar weitere Impressionen aus meiner Woche findet ihr heute in meinem neuen VlogBlog.

Ich wünsche euch viel Spaß, würde mich über Kommentare, Anregungen, etc. sehr freuen und wünsche euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in den Tag!

 

Eure Axinja

Vlog-Blog 1

Heute habe ich ein weiteres Video für euch – diesmal seht ihr ein bisschen mehr von meinem Herzkönig und mir. Es sind kleine Ausschnitte, in denen ich über unsere letzte Woche berichte, mein Herzkönig sich kurz vorstellt und ein paar kleine Momentaufnahmen, die unsere Verrücktheit widerspiegeln.


Eure Axinja

Gute Vorsätze und eine positive Lebenseinstellung

Mit jedem weiteren Blatt, dass sich herbstlich verfärbt, verschwimmen auch die Erinnerung an den heißen Sommer und auch die Urlaubsgefühle, die man gerade noch hatte, verschwinden im Alltagsgewusel.

 
Vor vier Wochen haben mein Herzkönig und ich uns auf eine Irland-Rundreise begeben, doch bevor es losging waren wir Mitten im Alltag gefangen: Wir sind unserer Arbeit nachgegangen, haben uns unseren üblichen sportlichen Aktivitäten gewidmet und uns durch die unterschiedlichsten Alltagssituationen stressen lassen. Als wir dann zu unserem kleinen elftägigen Irland-Abenteuer aufgebrochen waren, haben wir an all diese Dinge gar nicht mehr gedacht, haben die Seele baumeln lassen und die Momente genossen, die uns der irische Sommer beschert hat, haben die imposanten landschaftlichen Spektakel beobachtet und haben einfach mal losgelassen. Man bekam das Gefühl der Freiheit, der Unabhängigkeit und einfach das Gefühl endlich mal durchatmen zu können. Die Dinge, die einen vorher belastet haben, die Listen, die zu Hause auf dem Schreibtisch abgearbeitet werden müssen und die elendigen Verpflichtungen, denen man immer wieder nachkommen muss, waren in diesen Momenten banal und unwichtig.

(386) - 13.08.2015 - Ring of Kerry - Aussichstpunkt
Nach ein paar Tagen der Entspannung und vieler neuer Eindrücke beginnt man sich jedoch wieder Gedanken zu machen – keine Gedanken, die einen unruhig werden lassen, sondern Gedanken, die einen das eigene Leben hier und da reflektieren lassen. Und das hat schon ein bisschen was von Silvestervorbereitung – gedanklich stellen sich schon die Listen mit „guten Vorsätzen“ zusammen, die man nach der Heimreise in sein Leben integrieren möchte: gesündere Lebenseinstellung, Freunde öfters anrufen, mehr und mehr den Moment genießen, sich hin und wieder etwas „quality time“ gönnen, etc. etc.
Und eigentlich finde ich das eine ganz schöne Idee. In Irland haben wir durch unsere Reiseführung auch etwas von der irischen Kultur und deren Lebenseinstellung erfahren können. So zum Beispiel, dass sich ihre gesamte Lebenseinstellung in dem Ausdruck „It could be worst!“ (Es könnte schlimmer sein) wiederspiegelt – und wenn man mal ehrlich ist, steckt da doch mehr als ein Funken Wahrheit drin! Es könnte immer alles etwas schlimmer sein als es tatsächlich ist. Doch oft ist es einfacher sich in etwas rein zu steigern und den Teufel an die Wand zu malen, anstatt aufzustehen, sich die Krone wieder aufzusetzen und einfach weiterzugehen.

(380) - 13.08.2015 - Ring of Kerry - Aussichstpunkt(884) - 15.08.15 - Cliffs of Moher
Und so wäre es doch schön, wenn man aus jedem Urlaub die schönen kulturellen Einstellungen mit in sein eigenes Leben webt: aus dem Irland-Urlaub werde ich mir also diese Einstellung zu Herzen nehmen, aus dem Italien-Urlaub nehme ich eine Brise temperamentvoller und entspannter Haltung, aus dem Frankreich-Urlaub gönne ich mir die lieblichen und genießerischen Momente und aus dem England-Urlaub die geselligen Pub-Abende – und schaut man sich das alles mal genauer an, wird daraus klar, dass es nur um eins geht – Lebe dein Leben wie du es möchtest, genieße es mit all den Kostbarkeiten, die es zu bieten hat, und sei glücklich – LEBE, LIEBE, LACHE!

(90) - 12.08.2015 - Irland - Waterford
Ein Motto für jeden Urlaub – ein Motto fürs Leben. Welche Urlaube und Urlaubsorte haben euch zu „gute Vorsätze nach der Heimreise-Listen“ inspiriert?

Eure Axinja

verLIEBT

Welches Mädchen träumt nicht von einem Traumprinzen, der auf einem weißen Schimmel daher geritten kommt, man sich tief in die Augen blickt, weiß, dass es Liebe ist und dieser besagte Traumprinz um die Hand anhält? Die Antwort: ich!

 
Ich fand diese märchenhafte Vorstellung zwar immer ganz nett, aber die vielen amerikanischen Filme haben mich doch eher dahingehend beeinflusst, dass ich erobert werden wollte. So habe ich mich immer in den verschiedensten Rollen gesehen und mir erträumt, wie mein Zukünftiger meinen Weg kreuzt:

 
Ich, eine starke und unabhängige junge Frau, die in einer hohen Karriereposition ist – so ganz a la „Der Teufel trägt Prada“, ich das Sagen habe und dann den Mann meines Lebens treffe. Mein Leben würde völlig durcheinander gebracht werden, aber auf eine schöne und wundervolle Art. Dennoch würde ich mit Hindernissen rechnen, denn sich einfach finden und lieben wäre ja langweilig. Ein bisschen Spannung und Liebeskummer gehören schließlich dazu.

 
Ein weiteres Szenario: Ich als chaotische Frau (trifft wohl auch im echten Leben zu), die gedankenverloren mit ihrem Hund durch die Stadt schlendert und mit ihrem Traumprinzen zusammenprallt, den ich zu Anfang gar nicht ausstehen kann, mich aber durch das ständige Wegkreuzen letztendlich doch verliebe und jeder ahnt, dass wir zusammengehören.

 
Man merkt: ich bin eine Traumtänzerin, die durch Julia Roberts, Jennifer Aniston, Becky Bloomwood oder ganz klassisch durch Doris Day inspiriert ist.
Aber so schön die Vorstellungen auch sind… ich lebe in der Realität und muss gestehen, dass diese auch gar nicht so schlecht aussieht 😉

 
Ich habe meinen Herzkönig zwar nicht am Strand oder in New York oder London (den Metropolen aller beginnenden Liebesgeschichten) kennengelernt, dafür aber bin ich ihm in der Tanzschule über die Füße gestolpert (nun ja…nicht wirklich gestolpert, eher grazil an ihm vorbei geschwebt….nicht). Vielleicht könnte man sagen, dass es mit einer Teenie-Komödie begonnen hat und sich zu einem Liebesfilm entwickelt hat.
Durch eine gemeinsame Freundin habe ich meinen Herzkönig kennengelernt. Wir haben uns sofort gut verstanden und haben viel miteinander gelacht. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 14 Jahre alt – also noch nicht absehbar, dass er der Mann meines Lebens sein könnte. Innerhalb weniger Wochen haben wir uns näher kennengelernt, viele Abende lang telefoniert und gechattet (falls ICQ noch ein Begriff ist :D) und sich immer mal wieder getroffen – nicht in einem schicken Nobelrestaurant wie Big und Carry, dafür aber in einer Eisdiele oder am Badesee wie es Teenager eben machen. Kurz vor dem Tanz-Abschlussball sind wir dann zusammengekommen. Wir sind zusammen zu einer Kirmes gegangen, haben uns dort geneckt (denn wer sich neckt, der liebt sich): immer wieder hat er mir mein Haargummi, welches ich um den Arm trug, versucht zu klauen (aus welchen Gründen auch immer) und hat es dann geschafft, seine Hand auch durch das Haargummi zu stecken, sodass er meine Hand nehmen konnte und wir durch das Haargummi verbunden waren. Damit wars besiegelt – keiner brauchte etwas zu sagen: wir waren ein Paar.

 
Und seit diesem Moment sind wir zusammen durch viele verschiedene Phasen unseres Lebens gegangen: vom Schulabschluss bis hin zum gemeinsamen Hund, zur gemeinsamen Wohnung, zum gemeinsamen Leben, welches nach fast zehn Jahren in der Ehe mündete.

 
Und auch wenn die Realität manchmal nicht der Traumwelt entspricht, so kann man der Realität doch viel Magisches abgewinnen, wenn man nur genauer hinschaut. Und das tue ich, denn mein Herzkönig hat mich nicht auf einem weißen Schimmel erobert sondern hat mein Herz auf Inlinern und viel wichtiger in der Realität und nicht in der Fantasiewelt gewonnen.

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Eure Axinja